
Über mich
„Der Moment der Befreiung kam, als ich nicht nur erkannte, sondern auch verinnerlichte: Ich war nie das Problem. Es waren alte Muster und Glaubenssätze, die mich gefangen hielten. Von diesem Tag an schrieb ich meine Geschichte neu. Aus Stärke, Klarheit und Selbstliebe.“
Kindheit unter Druck
Wenn Liebe an Bedingungen geknüpft ist
Schon in meiner Kindheit lernte ich, dass Beziehungen oft mehr mit Anstrengung als mit Geborgenheit verbunden waren und mich damit gewissermaßen unter „Leistungsdruck“ setzten. Ausgesprochene und unausgesprochene Erwartungen, das ständige Bemühen, alles „richtig“ zu machen, um Liebesentzug, Maßregelung oder Bestrafung zu vermeiden.
Die Angst, nicht zu genügen, andere zu enttäuschen. All das prägte mein ganz persönliches Erleben von Verbundenheit. Ich fühlte mich verantwortlich: für die Stimmung, für das Gelingen, für das Glück der anderen.
Doch je mehr ich mich anstrengte, desto leerer und einsamer wurde es in mir.


Die Leere hinter der Fassade
Lange hielt ich diesen inneren Druck in Beziehungen für normal.
Es dauerte Jahre, bis ich verstand: Nicht ich war falsch, sondern die Muster und Glaubenssätze, in denen ich gefangen war.
Muster, die aus Angst entstanden waren.
Aus alten Prägungen.
Aus einem tiefen Wunsch nach Liebe, den ich mir durch Harmonie und Anpassung zu erfüllen hoffte.
Der Weg zurück zu mir
Der Weg zurück zu mir – zu meiner Selbstliebe – war kein gerader.
Er war schmerzhaft, aber ehrlich und befreiend.
Ich habe gelernt, hinter die Fassade zu schauen, meine Beziehungsmuster zu erkennen, zu hinterfragen und schließlich zu transformieren.
Heute weiß ich:
Das Leben darf Spaß machen.
Das Leben darf schön sein.
Und es IST schön.
Beziehungen dürfen leicht sein.
Sie dürfen wachsen, atmen, scheitern und heilen.
Und vor allem:
Sie dürfen frei machen.
Nicht gefangen halten.


Beziehung als Chance,
nicht als Last
Ich begann, Beziehung nicht mehr als Last, sondern als Chance für Entwicklung zu sehen. Diese Erkenntnis war nicht nur befreiend, sie war wegweisend für mich. Denn genau in diesem Raum zwischen Verletzlichkeit und Wahrheit habe ich nicht nur meine eigene Kraft, sondern auch meine Berufung gefunden:
Menschen zu begleiten.
Aus innerem Druck und
falscher Anpassung oder Abwehr…
…hin zu Authentizität und
echten Verbindungen.
Zu sich selbst.
Zum Leben.
Zur eigenen Kraft.
Wer sich selbst begegnet,
findet seinen Sinn
Ich unterstütze sie dabei, ihre Beziehungsmuster zu erkennen, alte Knoten zu lösen, sich selbst wieder zu vertrauen. Ihren eigenen Weg zu finden. In Beziehungen und im Leben. Und nicht selten auch ihre Berufung darin zu entdecken.
Denn ich glaube zutiefst:
Wer sich selbst wirklich begegnet, begegnet auch seinem Sinn.

„Wenn Du Deine innersten Wunden mit Mitgefühl annimmst, wird aus Schmerz Heilung und aus Verletzlichkeit Kraft.“
