Wenn das Kribbeln im Bauch der Anfang von Teamkraft ist
- 15. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 29. Dez. 2025

1. Warum ein Kribbeln im Bauch so viel über Teamkraft verrät
Im Gesundheits- und Sozialbereich kennen manche vielleicht dieses leise Kribbeln im Bauch. Ein Gefühl von Lebendigkeit, das entsteht, wenn Zusammenarbeit gelingt und echte Verbindung spürbar wird.
Dieses Gefühl ist oft der Grund, warum Menschen ihren Beruf gewählt haben. Und es begleitet auch mich seit vielen Jahren.
Für mich wurde dieses Kribbeln ein wesentlicher Impuls, Teamkraft | Mit | Gefühl zu entwickeln: eine Arbeit, die Teams, Führungskräfte und Mitarbeitende darin unterstützt, ihre Teamkultur, Werte und ihre menschliche Haltung im Arbeitsalltag wiederzufinden.
2. Wenn Belastung, Druck und Routinen das Wesentliche verdecken
Im Gesundheits- und Sozialbereich bringen Teams enorme Hingabe, Verantwortung und Mitgefühl in ihre Arbeit ein.
Gleichzeitig wird dieses innere Feuer im Alltag oft leiser:
durch hohe Belastung
durch Zeitdruck
durch strukturelle Grenzen
durch Routinen, die kaum Raum lassen für Verbindung.
Was bleibt, ist häufig ein „Funktionieren“, aber kein lebendiges Miteinander.
Ein Durchhalten, wo früher Begeisterung war.
Eine innere Distanz, wo Nähe möglich wäre.
3. Wie Teamkraft entsteht – und warum Mitgefühl dafür zentral ist
Hier beginnt die zentrale Frage für jede Teamentwicklung:
Wie wird Teamkraft wieder spürbar?
Teamkraft entsteht dort:
wo Menschen sich zuhören
wo Belastungen ausgesprochen werden dürfen
wo Reflexion möglich wird
wo Werte sichtbar werden
und wo Mitgefühl nicht nur ein Wort, sondern eine Haltung ist.
Mitgefühl ist dabei kein „Soft Skill“.
Es ist ein entscheidender Faktor für Arbeitskultur, Kommunikation, Konfliktkompetenz und nachhaltige Teamstabilität.
4. Verbundenheit als Grundlage für starke Zusammenarbeit
In vielen Teams zeigt sich, dass Veränderung selten laut beginnt.
Sie entsteht leise:
in einem Moment echter Offenheit
in einem klärenden Gespräch
in einem Impuls, der Mut macht.
Wenn Menschen wieder spüren, was ihnen wichtig ist, entsteht etwas Tragendes:
Verbundenheit, Orientierung, Vertrauen und eine Teamkraft, die bleibt.
Das gilt für Teams, für Führung, für die tägliche Beziehungsgestaltung mit Bewohnerinnen, Patientinnen und Klient*innen. Überall dort, wo menschliche Begegnung Teil der Arbeit ist.
5. Warum Teamkraft nicht gemacht, sondern ermöglicht wird
Teamkraft ist kein Tool.
Teamkraft entwickelt sich, wenn die Bedingungen stimmen:
klare Werte
offene Kommunikation
mutige Führung
Reflexionsräume
Bereitschaft, Konflikte bewusst zu bearbeiten.
Diese Haltung schafft eine Arbeitskultur, die nicht nur belastbar ist, sondern menschlich, stabil und lebendig.
6. Ein Blog für Mitgefühl, Zusammenarbeit und eine starke Teamkultur
Mit diesem Blog möchte ich einen Ort schaffen für das, was in vielen Teams zu kurz kommt:
Gedanken, die tiefer gehen
Impulse für Zusammenarbeit und Führung
Perspektiven für eine menschliche Teamkultur
Reflexionen, die Teamkraft sichtbar machen.
Denn starke Teams entstehen nicht durch Perfektion, sondern durch Menschlichkeit.
7. Ein Impuls für den eigenen Arbeitsalltag
Vielleicht erinnert dieser Beitrag an ein eigenes Kribbeln im Bauch.
Vielleicht entsteht eine kleine Klarheit oder ein Gedanke, der weiterwirkt.
Manchmal ist genau das der Anfang von Wandel – im Kleinen wie im Großen.
Welche Form von Teamkraft möchte in Deinem Arbeitsumfeld wachsen?
Und welcher kleine Schritt könnte der Anfang sein?


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